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"Qui a-t-il de plus triste que de célébrer la Fête de l’Europe, celle de l’union et de la coopération, chacun dans son coin, son pays, sa ville, éloigné les uns des autres, alors que nous aimerions tant nous retrouver, partager nos idéaux, renforcer nos liens ?

Pas plus à Ansbach qu’à Anglet, nous ne nous résignons à cet isolement. Voilà pourquoi nous avons décidé de vous adresser, chers concitoyens, un message commun en cette date symbolique par l’intermédiaire des réseaux d’information électronique.

Nous souffrons tous de l’annulation de nos rencontres, de l’absence de contact direct et d’échanges chaleureux, tels que nous les pratiquons depuis 53 ans. Voilà plus d’un an que nous subissons les conséquences de la pandémie, mais nous n’avons jamais perdu contact, et nous savons que nos concitoyens ont continué par internet, téléphone ou courrier de cultiver notre amitié.

En ce jour de l’Europe, nous voulons réaffirmer la solidité de nos liens, la force de notre solidarité qui s’est affirmée par le magnifique soutien des Ansbachois à la suite de l’incendie de la forêt de Chiberta, la profondeur de notre engagement citoyen au service de l’unité européenne. Nous demeurons convaincus que c’est par la force des jumelages populaires que progresse la construction de l’Europe, que la paix et la stabilité se construisent par les contacts directs, les relations personnelles, les libertés de mettre en commun nos différences pour en faire un bouquet encore plus chatoyant.

Chacun dans nos responsabilités municipales, avons éprouvé la force et le dynamisme de notre jumelage, avons en commun la volonté de le déployer, le renforcer, l’enraciner. Cette année d’éloignement imposé n’a pas altéré notre envie de retrouvailles, notre besoin d’Europe. Elle les a renforcés et multipliés, elle accentue notre besoin de fraternité entre les peuples.

Nous attendons maintenant avec impatience le moment de nos retrouvailles et la capacité de mettre en œuvre les projets des associations, des citoyens de nos deux villes pour les mois et les années qui viennent.

Vive l’Europe qui a fait d’Ansbach et d’Anglet des sœurs d’amitié et d’espérance en un avenir commun !"

                            Claude OLIVE                                                          Thomas DEFFNER
                            Maire d’Anglet                                                          Maire d’Ansbach

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Botschaft von Thomas Deffner, Oberbürgermeister von Ansbach
und Claude Olive, Oberbürgermeister von Anglet

Anlässlich der Zeremonie zum Europatag am 9. Mai 2021

"Was gibt es Traurigeres, als das Europafest, das Fest der Vereinigung, der Kooperation jeder in seinem Eck, in seinem Land, in seiner Stadt zu feiern, voneinander getrennt, obwohl wir uns viel lieber treffen und austauschen möchten, um unsere Verbindung zu verstärken?

Aber weder in Ansbach noch in Anglet lassen wir uns von dieser Isolation beeinträchtigen. Aus diesem Grund senden wir euch, liebe Mitbürger*innen über die sozialen Medien, eine gemeinsame Botschaft anlässlich dieses symbolischen Datums.

Wir leiden alle unter den Absagen der vielen Begegnungen, den mangelnden Kontakten und herzlichen Begegnungen, so wie wir es die letzten 53 Jahre gewohnt waren. Jetzt leben wir schon mehr als ein Jahr mit den Auswirkungen der Pandemie, dennoch haben wir nie den Kontakt zueinander verloren und wir wissen, dass viele unserer Mitbürger*innen über Brief, Telefon oder Internet ihre Freundschaft weitergepflegt haben.

Am heutigen Europatag möchten wir unsere solide Verbindung bestätigen, die Stärke unserer Solidarität bekräftigen, die sich vor allem nach dem Brand in Chiberta gezeigt hat, und die Tiefe unseres Engagements sowie das unserer Bürger*innen für die Einheit Europas demonstrieren. Wir sind davon überzeugt, dass dank dieser großen Bürgerbeteiligung ein starkes Europa entsteht, dessen Stabilität und Frieden auf den direkten Kontakten sowie persönlichen Beziehungen beruht und uns trotz aller Unterschiede zu einer bunten und vielfältigen Gemeinschaft werden lässt.

Unsere beiden Städte und die jeweiligen Stadtverwaltungen haben die Stärke und Dynamik unsere Partnerschaft stets bewiesen und haben den Willen, dass sie stärker, vielfältiger und verwurzelter wird. Dieses Jahr der auferlegten Trennung hat unseren Wunsch nach Begegnung, unser Bedürfnis nach einem starken Europa nicht verändert. Es hat ihn gefestigt und vergrößert und einmal mehr die Notwendigkeit der Freundschaft zwischen den Völkern bestärkt.

Wir warten ungeduldig auf ein Wiedersehen, auf die Möglichkeit, viele Projekte der Vereine, der Bürger*innen unserer beiden Städte zu realisieren und wir freuen uns auf die zukünftigen gemeinsamen Monate und Jahre.

Es lebe Europa, das Ansbach und Anglet zu Schwestern in Freundschaft und Hoffnung in einer gemeinsamen Zukunft gemacht hat."

                Thomas DEFFNER                                         Claude OLIVE
                Oberbürgermeister von Ansbach               Oberbürgermeister von Anglet